4 Schritte zu mehr Harmonie und Verbindung zwischen dir und deinem Kind.

ACHTSAMKEIT, Mindfulness, Gewahrsein, präsent sein. Viele Begriffe für einen Beziehungsretter.

 

Achtsamkeit ermöglicht es uns, mit Ruhe und Neugier auf das Gesamtbild zu blicken.

 

Wenn ich in meiner Mitte bin, dann fühle ich mich wie ein Vogel, der über der Situation fliegt und alles aus einer breiten Perspektive betrachtet.

 

♡ Ich nehme wahr, wenn meine Tochter Schwierigkeiten hat.

♡ Ich fühle, was es mit mir macht.

♡ Und ich kann bewusst entscheiden, wie ich darauf antworte. Ja, antworte. Nicht reagiere.

 

Achtsamkeit ist das goldene Tor zur Empathie.

 

Und Empathie ermöglicht uns, in die Schuhe des Kindes zu schlüpfen.

Ich gehe weder in den Angriff noch in die Starre. Beide Reaktionen werden von Stress ausgelöst und schaffen Trennung zwischen uns und dem Kind. Das Kind fühlt sich allein gelassen (und wir fühlen uns oft ähnlich)

 

Das sind die Momente, wenn wir mit einem leeren Blick durch die Welt gehen und nur noch am Reagieren sind. Abgetrennt. Im Überlebensmodus (Evolutionsbedingt)

 

Das sind die Momente, in denen wir weder unseren Körper noch unser Herz fühlen.

 

Das sind die Momente, in denen wir unwillentlich die Beziehung zu unserem Kind auf eine Probe stellen. Es entstehen kleine Risse, die man zwar wieder kitten kann, aber … Wäre es nicht schöner für alle, wenn wir einfach lernen würden, achtsamer zu sein?

 

Ich möchte mit dir teilen, was mir auf meinem Weg zu mehr Achtsamkeit, Ruhe und Empathie immer wieder geholfen hat.

 

△ Setze dir eine Woche lang die Intention, dass Du immer, wenn Du angespannt und kurz vor dem „Ausflippen“ bist, DAS, WAS GERADE LOS IST, MERKST. Einfach nur wahrnimmst, was da ist.

 

△ Atme in dieses Gefühl. In die Schwere. In die Frust. In die Trauer. Nehme sie wahr. Sobald unangenehme Gefühle wahrgenommen werden, verlieren sie an Kraft.

 

△ Gehe raus und blicke 2 Minuten in den Himmel (oder schaue die Decke an). Diese Bewegung hilft dem Mandelkern, der dich in diesen Stresszustand bringt, sich zu beruhigen. Und ein weiter Himmel beruhigt deine Sinne.

 

△ Sage zu deinem Kind: Ich fühle mich gerade überfordert. Ich weiß nicht, wie wir hier weitermachen können. Ich brauche eine kurze Pause. Ich liebe dich (dein Kind und dich selbst!)

 

„Du kannst die Wellen nicht aufhalten aber du kannst lernen zu surfen.“ – Jon Kabat-Zinn

 

 

Wenn dein Kind weint, „ausser sich“ ist, also dysreguliert, etc. dann braucht es dich jetzt! Nehme es sanft in deine Arme (nicht: komm zu mir, sondern Du gehst auf das Kind zu!). Halte es fest und summe oder singe leise.

 

Es ist durch Forschung bewiesen, dass man Stress kaum erleben kann, wenn man summt oder singt.

 

Sei nachsichtig mit dir selbst. Erlaube es dir, „Fehler“ zu machen, entschuldige dich aufrichtig. Erinnere dich, dass Du das Beste tust. Und übe dich in Achtsamkeit. Das wird dein Leben und deine Beziehungen positiv und nachhaltig verändert! 

 

Ich bin neugierig: Hast Du dich vielleicht schon mit Achtsamkeit befasst und es wieder schleifen lassen?

Denkst Du, es lohnt sich, wieder anzufangen?

 

 

Alles Liebe, Kasia

 

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