Wie Berührung unsere Beziehungen beeinflusst und uns Zeit schenkt

Ich bin eine Friedensstifterin und Zeitflüsterin.

 

In diesem kurzen Beitrag teile ich mit dir Ideen, wie du die Beziehung zu deinem Kind nachhaltig verschönern und stärken kannst, sodass Du mehr Zeit für dich, deine Bedürfnisse und dein Business haben kannst.

 

Ich liebe einfache Lösungen, die im Einklang mit unserem Mamaherz mit unserer weiblichen Intuition sind. Weil sie dadurch einfach umzusetzen und wirksam sind.

 

„Wenn sich ein Mensch, in dem Fall ein Kind, gesehen, gehört, bedingungslos geliebt fühlt, dann kann er spielen gehen.“ – K. Mielniczek

 

 

Und wenn dir die Idee, die ich gleich mit dir teile, gefällt, dann leite sie gerne an eine Mama weiter, die sie brauchen könnte.

 

Lass uns daran glauben, dass jede von uns, zu mehr Frieden auf dieser Welt beitragen kann.

 

Heute geht es um Berührung und Umarmung und wie sich diese auf unsere Beziehungen auswirken.

Ich gehe gleich auf eine Situation ein, die ich in der Welt sehr sehr häufig beobachte. Aber davor kurz zu mir.

 

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe als Kind emotionale und physische Zuwendung erlebt, wenn ich angepasst und „brav“ war. In anderen Fällen erlebte ich Liebesentzug, wurde grob behandelt oder bestraft.

 

Und ich habe einige Jahre von Coaching und Körperarbeit gebraucht, um das zu verstehen und zu verarbeiten.

 

Ich bin der Meinung, dass wir als Eltern unsere Kindheit reflektieren sollen, um nicht die selben Muster an unsere Kinder weiter zu geben.

 

Ich möchte meine Tochter bedingungslos lieben und sie achtsam ins Leben begleiten.

 

Dazu gehört für mich die Fähigkeit, ruhig, sanft und achtsam zu sein. Denn unsere Kinder erleben sich vor allem am Anfang stark über unsere Hände und die Art der Sprache, die sie sprechen.

 

Sind unsere Berührungen und Bewegungen, sanft, langsam oder grob und hastig?

 

„„Wir brauchen vier Umarmungen am Tag, um zu überleben, acht Umarmungen, um stabil zu bleiben und zwölf, um uns weiterentwickeln zu können.““ – Virginia Satir

 

 

Diese genaue Anzahl konnte zwar noch nicht empirisch belegt werden.

Aber es steht fest: Umarmungen und liebevolle Berührungen helfen uns, in Krisensituationen stabil zu bleiben.

 

Das zeigt eine Studie von Wissenschaftler der UCLA (University of California, Los Angeles).

In einem Versuch verabreichten die Forscher Probanden, ungefährliche aber dennoch schmerzhafte Elektroschocks.

 

Alle Teilnehmer wurden von ihren Lebensgefährten begleitet ABER nur einigen war es erlaubt, während der Elektroschocks die Hand ihrer Partner zu halten.

 

Im Gehirnscan zeigte sich anschließend, dass der physische Kontakt mit dem Partner das Stresserlebnis durch den Elektroschock gemindert hatte: Bereiche im Gehirn, die Gefühle wie Angst und Stress mindern, waren aktiviert worden. 

 

Nun also zu der Situation, die sich tagtäglich in zwischen Kindern und Eltern abspielt.

 

Es gibt das Kleinkind, das Schwierigkeiten hat, dysreguliert, müde, hungrig, etc. wirkt. Es weint vielleicht, will hochgenommen werden und streckt seine Arme nach oben.

 

Und dann ist da eine Mama, die über dem Kind steht (also erheblicher Größenunterschied) angespannt aussieht, genervt wirkt. Sie beugt sich leicht nach vorne, greift mit beiden Händen an die Unterarme des Kindes und hebt es schnell und energisch hoch.

 

Kennst Du das auch? Du willst es eigentlich nicht, in diesem Moment dein Kind hochzuheben, aber Du machst es trotzdem?

 

Aus meiner Sicht passieren da zwei Dinge:

 

1. Die Mama nimmt ihre eigenen Grenzen nicht wahr und überschreitet diese.

2. Das Kind ist verwirrt. Es bekommt eine Doppelbotschaft und weiss nicht: bin ich ok, bin ich nicht ok? Denn die Mutter ist nicht mehr nur vom Verhalten des Kindes genervt, sondern auch frustriert, da sie ihre Grenzen nicht angemessen kommunizieren kann.

 

Erkennst Du dich wieder? Ich war in dieser Situation schon selbst viele Male. Und ich weiß, was Du tun kannst, um es nächstes Mal als Chance für eure Beziehung zu nutzen.

 

Ich möchte dir eine Lösung anbieten, mit der Du statt gereizt auf Autopilot zu reagieren, bewusst deinem Kind antworten und dabei die Bindung zwischen euch stärken kannst

 

Wir sind mit unseren Kindern mit einer Gehirnbrücke verbunden und kommunizieren über Spiegelneuronnen.

 

Das bedeutet, wenn Dein Kind dysreguliert ist, braucht es deine Unterstützung, um sich wieder selbst zu regulieren. Damit das geschehen kann, musst Du die Führung übernehmen, gelassen sein und dein Kind unterstützen.

 

♡  In dem Du das tust, legst Du die Grundbausteine für seine Resilienz und Stärke im späteren Leben.

 

Was kannst Du also konkret tun?

 

Als erstes sorge für dich. Nehme vielleicht einen kleinen Schritt zurück, gehe in die Hocke, damit Du mit deinem Kind auf Augenhöhe bist.

 

Dann nehme dir kurz Zeit, um wahrzunehmen, was in dir los ist. Wie Du dich in diesem Moment fühlst.

 

Damit dir das leichter fällt, spreche alles aus.

 

Z.B.

– Mir ist es gerade zu viel.
– Ich fühle mich müde / erschöpft / ärgerlich …
– Ich brauche einen Moment, um mich zu beruhigen.
– Ich will für dich da sein und gerade brauche ich kurz für mich.
– Gleich nehme ich dich auf den Arm.
– …

 

Wenn Du irgendwann merkst, dass Du die Verbindung zu dir selbst hergestellt hast, kannst Du wieder auf deine Ressourcen zugreifen, dein Kind sehen und ihm empathisch begegnen.

 

Nehme dein Kind hoch, als ob Du mit deinen Armen eine weiche, kuschelige Decke um es legen würdest.

 

Berühre dein Kind sanft. Möglicherweise hat es sich schon ein wenig beruhigt. Du wirst merken, wenn sich deine Muskeln lockern, deine Anspannung nachlässt und Du bereit bist, liebevoll dein Kind in die Arme zu nehmen.

 

Ich wünsche dir von Herzen mehr Zeit für Verbindung. Mehr Zeit für Freude. Mehr Zeit für dich und deine Bedürfnisse.

 

Alles Liebe, Kasia

 

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